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Warum deine Texte wie ein Roboter klingen (und wie du das änderst)
generischer AI Content is dead

Hi Solopreneur,
Es gibt ein neues Feindbild auf LinkedIn: KI-Content.
Überall siehst du Posts, die gegen KI-Bilder, KI-geschriebenen Content und den berühmten Spiegelstrich wettern. Die Stimmung schwenkt gerade massiv um.
Und ehrlich? Ich kann's verstehen.
LinkedIn (und das Internet) wird überschwemmt von generischen und schlecht gemachten AI-Texten und Bildern ... austauschbar und ohne echte Emotionen.
Trotzdem: Ich bin überzeugt, dass der gewinnt, der AI und seine eigene Stimme optimal zusammenbringt.
Also nicht generische Sachen raushauen, sondern guten Content schreiben, der Emotionen weckt – und zwar in deiner eigenen Stimme.
Die Frage: Wie kriegst du das am besten hin?

Heute zeige ich dir 2 Wege, wie du AI deine eigene Stimme verpasst:

❓Ist AI nicht immer generisch?
AI kann gar nicht anders als generisch sein, wenn du eine Sache nicht mitbringst:
Kontext.
Die AI kennt dich nicht und weiß auch nicht, was du für wen postest oder schreibst. Aber das kannst du ändern ...

🔧 Weg 1: Der manuelle Weg (60 Minuten)
Was du brauchst: Deine letzten LinkedIn Posts + E-Mails
So geht's:
Sammle alles zusammen – LinkedIn Posts, E-Mails, Newsletter der letzten 3 Monate
Kopiere alles in ein Google Doc (mindestens 2.000 Wörter für gute Ergebnisse)
Lade das Dokument in ChatGPT/Claude hoch
Nutze diesen Prompt:
Analysiere meinen Schreibstil basierend auf den angehängten Texten.
Erstelle mir eine detaillierte Anleitung für einen Copywriter, wie er in meinem exakten Stil schreibt.
Berücksichtige:
- Tonalität und Wortwahl
- Satzlängen und Rhythmus
- Typische Phrasen und Ausdrücke
- Emotionale Ansprache
- Strukturierung von Inhalten
Gib mir am Ende einen Prompt, den ich für zukünftige Posts verwenden kann.
Meine Erfahrung: Funktioniert gut, aber umständlich. Jedes Mal hochladen, jedes Mal erklären.
⚡ Weg 2: Der smarte Weg (15 Minuten Setup)
Kontext kannst du dir mit Automatisierungen auch noch viel schneller holen ... z.B. aus LinkedIn oder Gmail.
Also aus Texten, die von dir selbst geschrieben wurden. Du zeigst also der KI, wie du normalerweise formulierst etc. und nutzt dies dann für zukünftige Texte.
Was du brauchst:
Relay.app + deinen LinkedIn/E-Mail-Account
So geht's:

Erstelle einen Relay-Workflow:
Trigger: Manuell oder zeitgesteuert
Aktion 1: LinkedIn Automatisierung – "Letzte x Posts extrahieren"
(Aktion 2: Gmail Automatisierung – "Letzte x gesendete E-Mails")
Optionaler Schritt für Emails.Aktion 3: AI – "Stil-Analyse erstellen"
Nutze diesen Workflow-Prompt:
Analysiere die angehängten LinkedIn Posts und E-Mails.
Erstelle daraus:
1. Eine Stil-Beschreibung (max. 200 Wörter)
2. Einen wiederverwendbaren Prompt für Content-Erstellung
3. 5 typische Phrasen, die ich oft verwende
Format: Direkt kopierbar für Custom GPT
Starte damit einen neuen Chat in ChatGPT oder Deinem LLM deiner Wahl
Oder besser: Erstelle direkt ein Custom GPT mit dem Ergebnis, dann kannst Du es immer wieder verwenden.
Der Vorteil: Einmal einrichten, für immer nutzen. Nie wieder Kontext verlieren!

🎯 Bonus-Hack: Lieblings-Creator analysieren
Jetzt gibt's nur ein Problem:
Was, wenn du deine eigenen Posts 💩 findest? 😉
Auch da gibt's einen Trick... warum nicht ein bisschen Inspiration holen?
Anstatt über Relay deine eigenen Posts zu analysieren, hol dir die von einem Creator, den du richtig super findest.
Einfach anstatt deines eigenen Profil-Links den des gewünschten Experten eingeben. Und dann diesen Prompt verwenden:
Analysiere die Posts von [Creator-Name] und erkläre mir:
- Was macht seinen Stil einzigartig?
- Welche Hooks nutzt er, um Aufmerksamkeit zu bekommen?
- Wie strukturiert er seine Posts für maximale Wirkung?
- Welche Techniken kann ich für meinen Content adaptieren?
- Wie kann ich das in meiner eigenen Stimme umsetzen?
Wichtig: Nicht kopieren, sondern inspirieren lassen!
Meine Lieblings-Inspiration: Mr Tech und seine coolen Videos, Jens Polomski mit seinen AI Hacks.


🎯 Dein nächster Schritt: Jetzt oder nie!
Kurz zusammengefasst:
Weg 1: Manuell deine Posts sammeln und AI füttern (60 Min)
Weg 2: Relay-Workflow einrichten und automatisieren (15 Min Setup)
Bonus: Von deinen Lieblings-Creatorn lernen
Ehrlich? Während du das hier liest, hauen andere schon AI-Content raus, der besser klingt als deiner.
Die Frage ist nicht OB, sondern WANN du anfängst.
Jeder Tag, den du wartest, ist ein Tag, an dem deine Konkurrenz dir davonzieht.
Die Tools sind da, die Anleitungen hast du – was fehlt noch?
Deine Mission für diese Woche:
✅ Heute: Sammle 10 deiner besten Posts
✅ Morgen: Teste Weg 1 mit ChatGPT
✅ Diese Woche: Schreibe deinen ersten AI-Post in DEINER Stimme
Und dann schreib mir: Wie war's? Was hat funktioniert? Wo hängst du?
Kein "später", kein "nächste Woche"
JETZT! 🔥
🏠 Urlaub voraus
Wir planen gerade auch unseren Aufenthalt in Südostasien im August/September.
Für 6 Wochen mit den Kids, und wir beide mit unseren eigenen Businesses – gar nicht so einfach. Hier ein Einblick in ein paar Themen bei uns aktuell:
↳ All unsere Business-Dinge digital verfügbar machen (bei mir einfacher, bei Irene nicht so. PS: Bloß nicht den Deutsche Post Scan Service nutzen: nicht gut 😅)
↳ Erste Hotels für Bangkok gebucht (Kids finden den Pool im 9. Stock mega 🏊♂️)
↳ Reiseplan aufstellen – wo wollen wir überhaupt hin?
↳ Balance planen zwischen Arbeiten und trotzdem genug Zeit fürs Erkunden haben
↳ Was nehmen wir überhaupt mit... Minimalismus ist angesagt
Ehrlich? Die Vorfreude ist riesig, aber die Planung... wir haben gerade ein bisschen Muffe, weil noch viel zu tun ist vorab!
Mal schauen, wie gut unsere AI Agents uns dabei helfen können 😉
Insgesamt aber totale Dankbarkeit, dass wir uns das ermöglichen können... wird sicher mega!
In dem Sinne, einen tollen Sonntag Euch.
Du machst dein Ding.
AI macht den Rest.
Bis nächste Woche 🚀
Bruno

warum hat mir noch nie jemand was von Headbands erzählt…find sie einfach mega.
📎 Spannende AI-Links der Woche:
→ Warmwind OS: das erste AI Betriebssystem: Spannende Zeiten
→ AI Content Boom: Viral Trends & Challenges of 2025
Spannender Artikel über den AI-Content-Boom und warum manche dagegen sind