
Hi Solopreneur,
Es gibt ungefähr 157 Dinge, die Du als Solopreneur jeden Tag machen kannst.
Content für LinkedIn. Und für TikTok. Und für YouTube. Und für Insta.
Die Website nochmal überarbeiten.
Über ein neues Produkt nachdenken.
Das Tool testen, von dem gerade alle reden.
Fühlt sich alles nach Arbeit an. Ist es ja auch.
Nur bringt das alles nichts, wenn am Ende kein Umsatz reinkommt.
Und Umsatz kommt nicht vom Posten. Der kommt von den Schritten, die zum Verkaufen dazugehören. Nachfassen. Gespräche führen. Dranbleiben bei denen, die Interesse gezeigt haben.
Genau da setzen noch viel zu wenige Solos mit Automatisierung an.
Beim Marketing sind inzwischen alle dabei. Beim Sales tappen die meisten weiter im Dunkeln.
Dabei ist Verkaufen der Teil, der Dein Business am Leben hält.
Da gehen wir heute rein.

🚫 Vorher eine Sache, die mir wichtig ist
Wenn ich Sales-Automatisierung sage, meine ich nicht das, was Du gerade in Deiner LinkedIn-Inbox liegen hast.
Diese Nachrichten, die mit Deinem Vornamen anfangen und dann klingen wie aus dem Automaten. "Ich habe Dein Profil gesehen und finde Deinen Ansatz spannend."
Davon braucht die Welt nicht mehr.
Was ich meine, ist die Arbeit davor. Die unsichtbare.
Wer hat auf Deine letzten Posts reagiert? Wer davon passt überhaupt zu Dir? Wen hast Du vor drei Wochen angeschrieben und nie wieder angefasst?
Das sind echte Signale. Die liegen längst da. Nur schaut sie sich keiner an, weil es Stunden kostet.
Die Recherche und die Reihenfolge übernimmt die Automatisierung.
Geschrieben und entschieden wird von Dir.

🔥 1. Alle Signale landen in einer Liste, sortiert
Du postest. Es gibt Likes. Es gibt Kommentare.
Und dann? Scrollst Du weiter.
Dabei steht da eine Liste von Menschen, die Dir gerade freiwillig zugewunken haben.
Bei mir läuft das jetzt automatisch. Wer auf einem Post reagiert oder kommentiert, landet in einer Liste. Claude schaut sich jedes Profil an und sagt mir, ob die Person zu meinem Angebot passt oder nicht.
Wer mehrfach auftaucht, steigt nach oben. Dafür gibt es Flammen im Board. Drei Flammen heißt: die Person begegnet mir immer wieder.
Aus 31 Posts sind so 266 Personen geworden. 43 davon passen wirklich in mein Profil.
Und jeder Tag, den die da liegen, ist ein Tag, an dem sie woanders buchen.
Die hätte ich sonst nie gesehen. Kein Mensch klickt 31 Posts rückwärts durch.
Und LinkedIn ist nicht die einzige Quelle.
Jemand klickt in meinem Newsletter auf den Link zur Terminbuchung. Jemand anders nur auf mein Profil.
Das sind zwei unterschiedlich warme Kontakte. Wer auf "Termin buchen" klickt und dann doch keinen bucht, ist näher dran als jeder kalte Kontakt, den Du morgen anschreibst.
Diese Klicks fließen in dieselbe Liste. Ein Buchungs-Klick zählt fünfmal so viel wie ein Profil-Klick. Über diesen Weg sind nochmal 128 Personen dazugekommen.
📌 Beispiel aus der Praxis: Ein frischer Klick auf den Terminlink wiegt schwerer als derselbe Klick vor zwei Monaten. Die Bewertung verfällt mit der Zeit. Sonst überholen alte Kontakte immer die aktuellen, und Du redest mit den Falschen.

btw: nicht meine echte Liste, sondern Starwars-Edition
🗂️ 2. Dein CRM aktualisiert sich selbst
Jedes CRM stirbt am selben Problem: Du müsstest es pflegen. Nach jedem Call, nach jeder Mail. Machst Du zwei Wochen. Dann nicht mehr.
Bei mir läuft morgens um Viertel vor sieben ein Abgleich. Mails, Kalender, Meeting-Notizen, LinkedIn-Nachrichten.
Und dann steht im Board:
→ Die hat auf Dein Angebot geantwortet, Du hast noch nicht zurückgeschrieben
→ Der Termin ist nie bestätigt worden
→ Den hast Du vor sechs Wochen angeschrieben und seitdem nichts mehr gehört
Wichtig dabei: es ändert nichts von selbst. Es schlägt vor. Ich klicke Übernehmen oder Weg.
Das ist mir wichtig. Die endgültige Entscheidung liegt weiterhin bei mir, nicht bei einem Script.
🏅 3. Ein Tages-Score für genau die Dinge, die Umsatz bringen
Und damit sind wir wieder am Anfang.
Ich kann eine perfekt sortierte Liste haben und trotzdem drei Wochen lang niemanden anschreiben. Weil eins der 157 anderen Dinge dringender aussieht.
Deshalb gibt es bei mir einen Tages-Score. Wie beim Fitness-Ring, nur fürs Business.
Gemessen wird das, was zum Umsatz gehört:
→ Wie viele Menschen hast Du neu angeschrieben
→ Wie viele Kommentare hast Du unter fremden Posts hinterlassen
→ Wie viele Follow-ups sind überfällig
Daraus wird eine Zahl zwischen 0 und 100. Pro Woche gibt es eine Medaille, Bronze ab 30, Silber ab 60, Gold ab 85.
Das Entscheidende daran: erfasst wird nichts extra.
Der Score liest die Klicks mit, die sowieso passieren. Ich hake nichts ab, ich trage nichts nach. Nachtragen gibt es bewusst nicht, sonst wird aus einer Messung eine Selbstauskunft.
Und Selbstauskunft macht sich immer besser, als sie ist.

⚠️ Der unbequeme Teil: Mir ist es lange nicht leicht gefallen, die Sales-Aktivitäten jeden Tag einzubauen. Am Tag, an dem ich den Score gebaut habe: 17 von 100. Heute: 73. Zwei Silber-Wochen in Folge. Nicht weil ich plötzlich disziplinierter bin, sondern weil ich die Zahl jeden Morgen sehe.

✅ Wrap it up
→ Marketing automatisieren ist Mainstream. Sales automatisieren macht fast keiner. Genau deshalb liegt da der Hebel.
→ Automatisiere die Recherche und die Reihenfolge, nicht das Schreiben. Die Nachricht kommt weiter von Dir.
→ Was Du nicht misst, verschiebst Du. Ein Score für Deine Vertriebs-Aktivität ist unbequem und genau deshalb nützlich.
Fang klein an. Eine Liste. Ein Post. Fünf Namen.
🏃♂️ Persönliches Update
Neben dem Automation Kickstarter probiere ich gerade ein neues Format aus: 1:1-Begleitung für Solopreneure.
Was wir da machen: Deine individuellen Cases gemeinsam bauen.
Das Format ist für ambitionierte Solopreneure, die sehr spezifische Cases haben und sehr schnell umsetzen wollen.
Die ersten Feedbacks sind mega gut:
💬 "Bruno, Du hast mir mein Wochenende geklaut. Und Monate geschenkt. Was vorher eine Stunde gedauert hat, dauert jetzt zwei Minuten."
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Du machst Dein Ding.
Die Automatisierung den Rest.
Bis nächste Woche 🚀
Bruno


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