Hi Solopreneur,

kleine Zeitreise.

In meiner Corporate-Zeit hatte ich einen Ruf: der Typ, der gute Folien baut.

Wenn ein Deck wichtig war, ist es oft auf meinem Tisch gelandet.

Unzählige Stunden in PowerPoint. Kästchen schieben, Pixel ausrichten, Master-Folien bändigen.

Ein wichtiges Deck: ein halber Tag. Manchmal ein ganzer.

Heute baue ich jede einzelne Präsentation mit Claude.

Und ehrlich: Ich will nie wieder zurück.

Warum, zeige ich Dir heute.

🖥️ Vorher kurz das Grundprinzip

Meine Präsentationen sind keine .pptx-Dateien mehr. Sie sind kleine Webseiten.

💡 Kurz erklärt: Claude baut die Präsentation direkt in HTML. Das ist die Sprache, in der jede Webseite geschrieben ist. Heißt: Dein Deck läuft in jedem Browser. Auf jedem Gerät. Ohne PowerPoint, ohne "welche Version hast Du?".

Klingt technisch. Ist aber der Schlüssel zu allem, was jetzt kommt.

Ich nehme Dich einmal mit, wie bei mir ein Webinar-Deck entsteht.

🎙️ Es beginnt mit Sprechen, nicht mit Folien

Ein neues Webinar früher: leere Folie, blinkender Cursor, stundenlang bauen.

Heute öffne ich kein Folien-Programm mehr.

Ich spreche fünf Minuten rein, was ich erzählen will. Kernbotschaft, Beispiele, roter Faden. Mein Tool dafür: Spokenly.

Inhalt zuerst. Folien danach.

Claude macht aus dem Braindump den ersten Wurf: Struktur, Folien, Schaubilder.

🎨 Der erste Wurf sieht schon aus wie ich

Der Teil, der mich beim ersten Mal umgehauen hat.

Der Entwurf kommt nicht als graues Gerüst zurück.

Meine Farben. Meine Schriften. Mein Logo. Alles drin, weil mein Brand-Briefing einmal hinterlegt ist.

Und inhaltlich? Claude kennt mein Angebot, meine Kunden, meine Cases.

Das Deck ist nicht nur hübsch. Es ist inhaltlich richtig.

Mit dem passenden Beispiel an der passenden Stelle.

Ich suche nie wieder einen Farbcode raus. Ich kopiere nie wieder eine alte Master-Folie.

🗣️ Feinschliff per Zuruf

Jetzt die Phase, die früher am meisten Zeit gefressen hat: das Nachschärfen.

"Folie 7 kürzer. Das Schaubild größer. Die Kunden-Story nach vorne."

Zack, erledigt.

Was früher 20 Minuten Klick-Arbeit war, ist heute ein Satz.

Kein Kästchen-Schieben. Kein Pixel-Ausrichten. Genau die Arbeit, für die ich als Folienmaler meinen Ruf hatte, ist komplett verschwunden.

Folien, die sich bewegen

Der Teil, bei dem PowerPoint endgültig nicht mehr mitkommt.

Das Deck ist eine Webseite. Also gibt es kein Design-Korsett.

Pfeile, die beim Klick in die richtige Richtung fliegen. Elemente, die größer werden, wenn ich über sie spreche. Bildabfolgen, die wie ein kleiner Film ablaufen.

Dazu: Videos direkt in der Folie. Klickbare Links. Kleine Demos zum Durchklicken.

Gerade im Webinar macht das den Unterschied.

Deine Teilnehmer schauen 60 Minuten auf Deine Folien. Ein Deck, das lebt und nach Dir aussieht, bleibt hängen. Eins von der Stange nicht.

📌 Aus meiner Praxis: Alle meine Webinare und jede einzelne Kickstarter-Session laufen genau so. Als HTML-Deck im Browser, mit animierten Schaubildern. Vorbereitung heute: Inhalt einsprechen, Deck reviewen, fertig.

Am Ende verschicke ich keine Datei.

Das Deck liegt auf meiner Website. Wer die Folien will, bekommt einen Link. Klicken, läuft.

Kein "kannst Du mir die Folien schicken?". Kein 40-MB-Anhang. Keine kaputte Formatierung beim Empfänger.

Und falls doch mal jemand eine Datei braucht: PDF oder editierbares PowerPoint lassen sich jederzeit exportieren.

Du gibst nichts auf. Du gewinnst nur dazu.

⚠️ Die ehrliche Nuance

Damit das kein Werbeprospekt wird:

Eine Sache kann der Export nicht. Animationen und interaktive Elemente leben nur im Browser. Ein PDF bewegt sich nicht. Auch die exportierte PowerPoint-Version ist statisch.

Die volle Wirkung hat Dein Deck als Link im Browser. Der Export ist das Backup, nicht die Bühne.

🚀 So startest Du

Der einfachste Einstieg, den ich kenne:

→ Such Dir eine Präsentation, die Du richtig gut findest. Eine eigene oder ein Template online.

→ Wirf sie Claude rein und lass sie Dir nachbauen.

→ Idealerweise hast Du Dein Brand-Briefing schon hinterlegt: Farben, Fonts, Logo. Dann kommt der Nachbau direkt in Deinem Look raus.

Ab da iterierst Du nur noch per Zuruf.

Und wenn Du für den Herbst ein Webinar planst: Bau genau dieses Deck als erstes so. Dann merkst Du den Unterschied da, wo er am meisten bringt.

💡 Pro-Tipp: Wenn Du eine Website hast, kannst Du Dein Deck direkt dort deployen. Dann teilst Du einen Link, statt Dateien hin und her zu schicken. Empfänger klickt, Präsentation läuft.

Wrap it up

Präsentationen in HTML statt PowerPoint: laufen in jedem Browser, volle Design-Freiheit, Animationen inklusive.

Der Workflow dreht sich um: Inhalt einsprechen, Deck reviewen, Änderungen per Zuruf.

Gerade für Webinare der Hebel: Dein Schaufenster sieht aus wie Du, nicht wie ein Template von der Stange.

Fang klein an. Ein Deck nachbauen reicht für den Aha-Moment.

🏃‍♂️ Persönliches Update:

Schöne Grüße aus Südfrankreich.

Hier ist es gerade echt heiß. Da kann man nicht viel machen außer chillen mit der Family am Pool.

Passt. Genau das ist aktuell der Plan.

Im September geht es dann mit vielen neuen Themen weiter.

Du machst Dein Ding.

Die Automatisierung den Rest.

Bis nächste Woche 🚀

Bruno

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Wenn Du drüber sprechen willst, wie so ein Setup bei Dir aussehen kann. Im September habe ich wieder freie Slots.
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