
Hi Solopreneur,
„Was, wenn eine Automatisierung aus dem Ruder läuft?"
Diese Frage höre ich in vielen Kundengesprächen.
Die Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Dass ein Workflow einfach durchläuft – und du nichts mehr tun kannst.
Und ehrlich: Die Angst ist nicht unberechtigt.Ich kenne Beispiele, wo genau das passiert ist.
Ja, auch der Titel ist echt passiert.
Aber hier kommt die gute Nachricht:
Mit den richtigen Vorkehrungen ist das gut zu vermeiden. Du kannst Automatisierungen so aufsetzen, dass du immer das letzte Wort hast.
Heute zeige ich dir 5 Prinzipien, die genau das sicherstellen.

🔍 Wie du sicher automatisierst
Die Technik ist heute wirklich mächtig. Aber „mächtig" heißt nicht „unkontrollierbar".
Hier sind die 5 Prinzipien, die ich selbst konsequent nutze.
Für mich und für Kunden.

🏠 1. Start internal
Bevor deine Automatisierung nach außen geht – starte mit Dingen, die nur dich betreffen.
Content-Erstellung. Buchhaltung. Backoffice.
Wenn etwas schiefgeht, bist nur du betroffen. Kein Kunde bekommt eine komische Mail. Keine Rechnung geht falsch raus. Du siehst den Fehler – und behebst ihn, bevor er eskaliert.
📌 Beispiel aus der Praxis
Statt den Rechnungsversand sofort komplett zu automatisieren: Automatisiere zuerst die Vorbereitung. Der Workflow zieht alle Daten zusammen, befüllt die Vorlage – du schickst selbst ab. Wenn was nicht stimmt, merkst du es sofort. Ohne Schaden.

🚦 2. Bau Kontrollpunkte ein
An kritischen Stellen musst du nicht alles automatisch durchlaufen lassen.
Das einfachste Beispiel: Mails nicht direkt versenden, sondern als Entwurf anlegen. Du liest drüber, klickst auf Senden – fertig.
Das fühlt sich wie ein Kompromiss an. Ist es aber nicht.
Es ist die smarteste Art, Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen.
💡 Was ist ein Kontrollpunkt?
Eine Stelle im Workflow, an der du kurz eingreifst, bevor es weitergeht. Wie eine Ampel: alles läuft automatisch – bis du auf Grün drückst.

🧪 3. Test it, Test it, Test it
1 einziger Testfall ist kein Test.
Wenn ich Workflows teste, jage ich immer 10–15 vorgefertigte Cases drüber: mit möglichst unterschiedlichen Szenarien.
📌 Beispiel: Buchhaltungs-Workflow testen
→ Rechnung auf Deutsch und eine auf Englisch
→ Betrag in Euro – und einer in Dollar
→ Einmal „Invoice", einmal „Receipt"
→ Eine mit Steuernummer, eine ohne
→ Eine als PDF, eine als Word-Datei
Mit einem einzigen Testfall schläfst du in falscher Sicherheit.
Mit 10–15 Cases siehst du das echte Bild.

🔐 4. Zugriffe checken
Ich sehe es immer wieder: Workflows haben viel mehr Zugriffsrechte als nötig.
Ein Agent, der Rechnungen prüft, braucht kein komplettes Google Drive. Einer, der Mails beantwortet, braucht keinen Zugriff auf deinen Kalender.
Weniger Zugriff = weniger Risiko.
⚠️ Was du regelmäßig prüfen solltest
→ Welche Apps haben Zugriff auf was?
→ Braucht der Workflow das wirklich oder ist es noch von der Einrichtung übrig?
→ Gibt es alte Verbindungen, die noch aktiv sind?
Kein Einmal-Task. Check das alle paar Wochen. Wirklich.

🚀 5. Gib Gas
Ja, Fehler können passieren. Aber mit den richtigen Vorkehrungen sind sie beherrschbar.
Den größten Fehler den du überhaupt machen kannst?
Gar nicht anfangen.
💬 Starte klein. Starte intern. Ein Prozess. Und dann der nächste.

🎯 Das Wichtigste auf einen Blick
✅ Intern starten, bevor's nach außen geht
✅ Kontrollpunkte einbauen, wo's kritisch wird
✅ Mit vielfältigen Testfällen arbeiten
✅ Zugriffe auf das Nötigste beschränken
✅ Loslegen – mit System, nicht mit Angst
Viel Spass beim Loslegen. Mit den Punkten bist Du good-to-go.
🏃♂️ Persönliches Update:
Ich bin gerade wirklich im Tunnel: Fokus und viele Themen paralell.
Die Vorbereitungen fürs Webinar nächste Woche laufen auf Hochtouren. Und ich freu mich schon sehr drauf.
Parallel teste ich intensiv Claude Code (bin sogar auf Max 😊) und hab da jede Menge Spaß. Wirklich echt powerful... mehr dann in einem der nächsten Newsletter. 👀
Du machst dein Ding.
Die Automatisierung den Rest.
Bis nächste Woche 🚀
Bruno

etwas müde Augen :)
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