Hi Solopreneur,

Letzte Woche war ich bei der Make Germany Roadshow in Stuttgart.

Experten, die Automatisierungen bauen. Firmen, die das Ganze für den Mittelstand umsetzen. Und Vertreter von Make.

Super spannend zu sehen, was andere so machen.

Natürlich das Top-Thema: Agents.

Wie weit gehen sie schon? Welche Herausforderungen gibt es?

Und ehrlich?

Es ist einfach krass, was du heute mit Agents machen kannst.

Gerade im Vergleich zu noch vor ein paar Jahren.

Und trotzdem:

Schön zu sehen, dass wir eben doch alle nur mit Wasser kochen und noch an ähnliche Grenzen stoßen.

Eine Sache, in der sich fast alle einig waren:

Fast alle machen denselben Fehler beim Agenten bauen.

Und genau darum geht's heute.

🎯 Der eine Fehler, den fast alle machen

Hier die Wahrheit:

Viele wollen zu viel. Zu schnell.

Der Agent soll gleich alles können.

Alle Datenquellen anzapfen. Komplett fertige Ergebnisse liefern. Am besten direkt posten oder publishen.

Das Problem:

Du verlierst die Kontrolle. Und das Vertrauen.

Wenn der Agent Fehler macht (und das wird er), merkst du es zu spät.

Ich hab in 2025 über 50 Agenten für Solopreneure gebaut.

Für Kunden und für mich selbst.

Und ich kann dir sagen: Die besten Agenten entstehen nicht auf einen Schlag.

Sie wachsen. Schritt für Schritt.

Deswegen baue ich Agenten nach 3 klaren Stufen.

Jede Stufe bringt mehr Automatisierung. Aber auch mehr Sicherheit.

Und das ist wichtiger, als du denkst.

Hier kommen die 3 Schritte:

🥇 Stufe 1: Recommendation

Der Agent gibt einen Vorschlag ab.

Er zieht sich verschiedene Datenquellen, analysiert sie und gibt dir im Chatfenster einen ersten Entwurf zurück.

Du entscheidest:

→ Copy-Paste und weiter nutzen?
→ Oder nochmal nachiterieren?

Beispiel E-Mail-Agent:

Der Agent durchsucht deine Wissensdatenbank, analysiert die Kundenanfrage und schreibt dir einen Antwort-Entwurf.

Du siehst ihn im Chat.

Kannst ihn anpassen. Oder direkt nutzen.

Warum das wichtig ist:

Du behältst die Kontrolle.

Und du lernst, wie der Agent denkt.

Dauer: i.d.R. 1-2 Wochen

🔄 Stufe 2: Human in the Loop

Der Agent geht einen Schritt weiter.

Er bereitet alles vor. Draftet die E-Mail direkt im E-Mail-Programm. Oder legt den Post schon an.

Aber:

Du kriegst eine Benachrichtigung.

Du schaust drüber.

Du genehmigst.

Erst dann geht's raus.

Beispiel E-Mail-Agent:

Der Agent schreibt die Antwort, legt sie als Entwurf in Gmail an und pingt dich an.

Du checkst kurz, ob alles passt.

Klickst auf "Senden".

Der Vorteil:

Du sparst Zeit (kein manuelles Schreiben mehr), aber behältst die finale Kontrolle.

Dauer: Je nach Komplexität 2-4 Wochen

Wichtig:

Manchmal bleibst du bewusst bei Stufe 2.

Gerade wenn es nach außen Richtung Kunde geht.

🚀 Stufe 3: Autopilot

Jetzt läuft der Agent komplett eigenständig.

Er beantwortet E-Mails. Er postet Content. Er updated dein CRM.

Ohne dass du eingreifen musst.

Aber:

Du kommst nur hierher, wenn Stufe 1 und 2 sauber laufen.

Beispiel E-Mail-Agent:

Der Agent beantwortet Kundenanfragen vollautomatisch.

Ohne dass du sie siehst.

Wichtig:

Das machst du nur bei wiederkehrenden, klaren Cases.

Nicht bei komplexen Anfragen.

💡 Warum diese 3 Stufen so wichtig sind

Zwei Gründe:

1. Du baust bessere Agenten.

Wenn du direkt auf Autopilot gehst, merkst du Fehler zu spät.

Mit den 3 Stufen siehst du, wo der Agent hakt.

Und kannst nachbessern.

2. Du baust Vertrauen auf.

Vertrauen in den Agenten.

Aber auch Vertrauen in dich selbst.

Du lernst, wie AI denkt. Wo sie stark ist. Wo sie Schwächen hat.

Und das ist wichtiger, als du denkst.

🛠️ Praxis-Tipp: Die 10 Use Cases Liste

Hier ein Profitipp, den ich bei jedem neuen Agenten nutze:

Leg dir eine kleine Excel-Liste an.

Schreib 10 Use Cases rein, die der Agent abdecken soll.

Beispiel E-Mail-Agent:

→ Kundenanfrage zu Preisen
→ Terminanfrage
→ Technische Frage zu einem Produkt
→ Beschwerde
→ Feedback-Mail
→ ...

Dann:

Jag diese Liste durch deinen Agenten. In Stufe 1.

Schau dir die Ergebnisse an.

Mach eine Spalte "Results" daneben.

Diese Use Case Liste ist ein erstes gutes Set an Benchmarks, um zu testen.

→ Wenn du zufrieden bist:

(Wirst du am Anfang nie sein 😉)

Geh zu Stufe 2.

→ Wenn nicht:

Tweake den Agenten. Verbessere ihn. Und teste nochmal.

So näherst du dich Schritt für Schritt dem idealen Ergebnis.

Hör auf, den perfekten Agenten auf einen Schlag bauen zu wollen.

Fang klein an.

Mit Stufe 1: Recommendation.

Bau Vertrauen auf. Lerne, wie der Agent denkt.

Dann geh zu Stufe 2: Human in the Loop.

Und erst wenn alles sauber läuft:

Stufe 3: Autopilot.

Btw: Alle Cases, die du bei mir in meinen Programmen bekommst, sind durch diese Schritte schon durchgelaufen 😉

🎂 Geburtstagswoche

Diese Woche ist bei uns Party angesagt.

Unser Sohnemann wird 7.

Wir feiern jetzt am Wochenende mit der Family.

Nächste Woche ist dann noch Kindergeburtstag. Und in der Schule…

Deswegen ist diese Woche vor allem Family wichtig.

Was schön ist.

Meine Agents halten mein Business trotzdem am Laufen.

Links der Woche gibt’s heute keine (keine Zeit mehr für ausführliche Recherche 😀 )

Beim nächsten Mal wieder.

Du machst dein Ding.

AI macht den Rest.

Bis nächste Woche 🚀
Bruno

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