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Automatisieren ... aber wie?
Diese 3 Faktoren entscheiden

Hi Solopreneur,
Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit Kunden.
Er fragte mich: "Bruno, welches Automatisierungstool nutzt du eigentlich?"
Meine Antwort: "So direkt kann ich das nicht sagen."
Er schaute mich verwirrt an.
Die Wahrheit ist:
Ich habe natürlich meine Go-To-Tools.
Aber es kommt trotzdem immer auf den Kunden an, was der wirklich braucht.
Es gibt nicht DAS eine perfekte Automatisierungstool für alle.
Stattdessen hängt es von drei wichtigen Faktoren ab:
Wie technisch bist du drauf?
Wie hoch sind deine DSGVO-Ansprüche?
Wie tief willst du in Automatisierung einsteigen?
Heute zeige ich dir die vier wichtigsten Tools und für wen sie wirklich passen.

🛠️ Welches Automatisierungstool ist das richtige für dich?
Hier die Wahrheit:
Es gibt keinen One-Size-Fits-All-Approach.
Aber es gibt das richtige Tool für DEINEN Typ.

🎯 Die 3 wichtigen Faktoren
Faktor #1: Technisches Know-how
Bist du jemand, der gerne unter die Haube schaut?
Oder willst du einfach nur, dass es funktioniert?
Faktor #2: DSGVO-Ansprüche
Arbeitest du mit wichtigen Kundendaten?
Dann brauchst du EU-Hosting und passende Zertifizierungen.
Faktor #3: Prozesstiefe
Willst du nur E-Mails automatisieren?
Oder komplexe Business-Prozesse mit mehreren Systemen verknüpfen?
Je nach deinen Antworten passt ein anderes Tool zu dir.
🚀 Tool #1: Relay - Der Einsteiger
Relay ist der neueste Player auf dem Automatisierungsmarkt.
Das amerikanische Startup macht Automatisierung so einfach wie möglich - ohne dabei auf Power zu verzichten.
Für wen: Du willst schnell starten, ohne dich in Technik zu verlieren.

Interface von relay
✅ Die Stärken:
Super einsteigerfreundlich - wirklich einfach zu bedienen
Schnell und dynamisch - neue Features kommen regelmäßig
Faire Preise - gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Tolle Community - hilfsbereit und aktiv
❌ Die Schwächen:
Kein European Hosting - DSGVO kann problematisch werden
Noch junges Tool - weniger Verbindungen als die Konkurrenz
Begrenzte Komplexität - für sehr tiefe Prozesse nicht ideal
Mein Fazit:
Perfekt, wenn du schnell erste Erfolge sehen willst und DSGVO nicht kritisch ist.
⚖️ Tool #2: Make.com - Der Mittelweg
Make.com (früher Integromat) ist der Veteran unter den visuellen Automatisierungstools.
Das tschechische Unternehmen hat über Jahre hinweg das perfekte Gleichgewicht zwischen Einfachheit und Power entwickelt.
Mit über 1000 Verbindungen ist es heute einer der umfassendsten Anbieter am Markt.
Für wen: Du willst Power, aber trotzdem benutzerfreundlich.

so sieht make aus
✅ Die Stärken:
Einfach und trotzdem mächtig - beste Balance
EU-Hosting möglich - DSGVO-konform nutzbar
Riesige Tool-Bibliothek - fast alle Tools sind dabei (auch Langdock!)
Make University - umfangreiche Lernressourcen
Große Community - viel Support und Vorlagen
❌ Die Schwächen:
Steile Lernkurve - am Anfang etwas überwältigend
Pricing kann teuer werden - bei vielen Operations
Mein Fazit:
Mein persönlicher Favorit für die meisten Solopreneure.
Wächst mit deinen Ansprüchen mit.
🔧 Tool #3: n8n - Für die Techies
n8n ist das Berliner Startup, das die Open-Source-Revolution in der Automatisierung anführt.
Das Tool richtet sich klar an technisch versierte Nutzer und bietet dafür maximale Flexibilität.
Mit der Möglichkeit zum Self-Hosting und komplettem Quellcode-Zugang ist es das Tool der Wahl für alle, die volle Kontrolle wollen.
Für wen: Du liebst es, technisch tief einzusteigen und alles selbst zu kontrollieren.

so sieht n8n aus
✅ Die Stärken:
Sehr mächtig - praktisch alles automatisierbar
Self-Hosting möglich - maximale Datenkontrolle
Open Source - komplett transparent
Coole AI-Agent-Features - sehr fortschrittlich
Berliner Unternehmen - lokaler Support
❌ Die Schwächen:
Deutlich mehr Technik nötig - nichts für Einsteiger
Steile Lernkurve - braucht Zeit und Geduld
Mein Fazit:
Perfekt, wenn du bereit bist, technisch ein bisschen tiefer einzusteigen.
🆕 Bonus: Langdock Workflows - Der Newcomer
Langdock hat erst kürzlich seine eigene Workflow-Engine gelauncht.
Das deutsche Unternehmen nutzt dabei seinen großen Vorteil: die nahtlose Integration mit den bereits vorhandenen CustomGPTs.
Noch ist es früh, aber das Potenzial ist definitiv da.
Für wen: Du nutzt bereits Langdock und willst deine CustomGPTs automatisieren.
✅ Die Stärken:
Direkte CustomGPT-Integration - nahtlos mit bestehenden Agenten
Großzügiger Free-Plan - gut zum Testen
Deutsche Lösung - DSGVO-konform
❌ Die Schwächen:
Sehr teuer bei mehr Nutzung - eher für Teams gedacht
Frisch gelauncht - noch in der Entwicklung
Begrenzte Verbindungen - noch nicht so umfangreich
Mein Fazit:
Spannend zu beobachten, aber noch abwarten, wie es sich entwickelt.

🎯 Meine Empfehlung für deinen Typ:
Du bist Einsteiger und willst schnelle Erfolge? → Starte mit Relay
Du willst das beste Gesamtpaket? → Geh zu Make.com
Du liebst Technik und willst maximale Kontrolle? → n8n ist dein Tool
Du nutzt bereits Langdock intensiv? → Teste die Workflows, aber hab Geduld
Die wichtigste Erkenntnis:
Es gibt nicht DAS perfekte Tool.
Es gibt nur das perfekte Tool für DICH.
Frage: Mit welchem Tool startest du?
📊 Apropos Tools...
Am 26. November, 19 Uhr gibt es mein nächstes Webinar:
"Bye bye PowerPoint - Hello AI" (20 Plätze)
Wie du mit KI Präsentationen in Minuten erstellst.
💰 Reinvest your earnings
Diese Woche habe ich mich für ein größeres Business Coaching entschieden.
Start ist Anfang nächsten Jahres.
Warum?
Ganz im Sinne von "reinvest your earnings".
Ich merke, dass ich in vielen Business-Bereichen noch Luft nach oben habe.
Sales, Skalierung, Positionierung - da will ich richtig Gas geben.
Ehrlich:
Ist nicht ganz günstig.
Aber ich glaube, dass sich das in vielerlei Hinsicht auszahlen wird.
Solopreneur sein ist cool. Aber das heißt nicht, dass ich alles alleine können muss.
Du machst dein Ding.
AI macht den Rest.
Bis nächste Woche
🚀 Bruno
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