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AI Agents mit Make
5 Steps für einen easy Start

Hi Solopreneur,
Erinnerst du dich noch an dein erstes Excel-Erlebnis?
Bei mir war das in der Grundschule. Ich bin manchmal mittags zu meinem Papa ins Büro gelaufen.
Manchmal durfte ich Minesweeper spielen. Manchmal auch nicht.
Dann habe ich einfach in Excel rumgeklickt.
Und ich erinnere mich noch genau an das Gefühl: Ich gebe ein paar Zahlen ein, klicke auf eine Formel – und plötzlich wird alles automatisch berechnet.
Wow. Da nimmt mir die Technik echt was ab.
Dieses Gefühl hat mich nie losgelassen.
Und genau dieses Gefühl hatte ich vor kurzem wieder – mit den Make AI Agents.
Make.com hat die AI Agents aktuell noch in Beta. Ich habe mir über die Weihnachtstage Zeit genommen und es mir genauer angeschaut.
Mein Fazit: Genau diese Momente, die mich an KI und Technik so reizen.
Deswegen zeige ich dir heute in 5 Steps, wie du mit Make coole AI Agents baust.

🤖 5 Steps: So baust du AI Agents mit Make
Make AI Agents sind nicht kompliziert.
Aber du musst wissen, wie du sie richtig aufsetzt.
In 5 Steps zeige ich dir, wie's geht.
Step 1: Agent beschreiben & LLM auswählen
Der erste Schritt ist das Fundament.
Du klickst in Make auf AI Agents und dann auf Create Agent.
Jetzt wählst du aus, welches LLM (Large Language Model) dein Agent nutzen soll. Das Standard-LLM von Make oder eigene LLMs wie Langdock, OpenAI oder Claude.
💡 Ich nutze Langdock für alle meine Make Agents. Warum? Weil ich so die volle Kontrolle habe und DSGVO-konform arbeite.
Dann beschreibst du deinen Agent: Wer ist er? Was soll er machen? Wie soll er kommunizieren?
Genau wie beim Prompting in ChatGPT.

Links: hier beschreibst du den “Character” deines Agents
💡 Was ist ein LLM?
Ein Large Language Model (LLM) ist das "Gehirn" deines AI Agents. Es versteht Sprache und kann Texte generieren. Bekannte Beispiele: ChatGPT, Claude, Gemini. Du kannst dir das vorstellen wie verschiedene Mitarbeiter mit unterschiedlichen Stärken. Für meine Agenten nehme ich meist Gemini oder Claude.
Step 2: Kontextwissen anhängen
Dein Agent braucht Wissen, um gute Entscheidungen zu treffen.
Du kannst ihm Dokumente mitgeben (PDFs, Word-Dateien, Brandbriefing), MCP-Server anbinden oder weitere Datenquellen hinzufügen.
Ich gebe meinem Personal Assistant zum Beispiel mein Brandbriefing und FAQ-Listen mit.
So weiß er genau, wie ich arbeite und was wichtig ist.

Hier wird Kontext angehängt
💡 Was ist ein MCP-Server?
Stell dir einen MCP-Server vor wie eine Steckerleiste für deine Tools. Statt jedes Tool einzeln zu verbinden, bindest du den MCP-Server an – und der hat automatisch Zugriff auf alle deine Daten. Das spart Zeit und macht deinen Agent flexibler. (Eher was für fortgeschrittene User – für den Start reichen Dokumente völlig aus!)
Step 3: Tools & Szenarios mitgeben (das Coolste!)
Du gibst deinem Agent Werkzeuge, mit denen er arbeiten kann.
Google Calendar durchsuchen oder erstellen, Notion durchsuchen oder erstellen, Mails draften (aber nicht versenden) oder lesen.
Das sind einzelne Tools – also Funktionen, die auf eine spezifische Aktion beschränkt sind.
Aber es wird noch besser:
Du kannst dem Agenten auch komplette Szenarios mitgeben. Also nicht nur Einzelaktionen, sondern ganze Workflows. Zum Beispiel eine längere Kette, um einen LinkedIn-Post zu erstellen. Oder wie man richtig eine Rechnung in Lexoffice anlegt.
Der Agent entscheidet selbst, welches Tool oder Szenario er nutzt.
Das ist wie ein Mitarbeiter, der weiß, wann er welches Werkzeug braucht.

Du entscheidest, was der Agent kann/darf
💡 Was sind Szenarios?
Ein Szenario ist ein kompletter Workflow in Make. Stell dir vor: Du hast einen Prozess gebaut, der automatisch LinkedIn-Posts erstellt (Recherche → Text schreiben → Bild generieren → Posten). Diesen ganzen Prozess kannst du deinem Agent als "Tool" mitgeben. Er nutzt ihn dann, wenn er ihn braucht.
Step 4: Wiederverwendbarkeit nutzen
Du konfigurierst deinen Agent einmal richtig gut.
Und dann kannst du ihn überall einsetzen.
In jedem Szenario. Egal wo du bist.
Stell dir vor: Das ist wie ein Mitarbeiter, den du einmal richtig gut briefst und einarbeitest. Und dann kannst du ihn an verschiedenen Stellen in deinen Prozessen immer wieder einsetzen.
Mein Personal Assistant Agent ist so in verschiedenen Workflows aktiv:
Einmal gebaut. Überall nutzbar.

in jedem Szenario einfach deinen Agenten in den Flow einbauen.
Step 5: Webhook-Integration
Der letzte Step macht deinen Agent richtig flexibel.
Mit Webhooks kannst du deinen Agent von überall anpingen. Per Siri (wie ich letzte Woche auf LinkedIn gezeigt habe), per Slack-Nachricht, per E-Mail oder per Formular.
Mein Lieblings-Use-Case:
Ich sage zu Siri: "Erstelle mir eine To-Do für morgen: Kundenprojekt XY vorbereiten."
Siri triggert meinen Make Agent. Der Agent erstellt die To-Do in Notion und blockt Zeit in meinem Kalender.
Alles automatisch.

Einfach mit Webhook starten (+ Antwort am Ende des Flows)
💡 Was ist ein Webhook?
Ein Webhook ist wie eine Türklingel für deinen Agent. Wenn jemand (oder ein anderes Tool) "klingelt", wird dein Agent aktiv. Du kannst dir das vorstellen wie: "Hey Agent, jetzt bist du dran!" – und schon startet er seine Arbeit.

💡 Inspiration: Personal Assistant Agent
Du fragst dich jetzt vielleicht: "Okay cool, aber was mache ich konkret damit?"
Hier eine Idee, die bei mir mega gut funktioniert: Der Personal Assistant Agent.
Ein Agent, der To-Dos für dich händelt, E-Mails bearbeitet, Notion-Ablagen pflegt, Recherche übernimmt, dein CRM aktualisiert und Rechnungen überprüft.
Das Schöne: Du musst nicht alles auf einmal bauen.
Fang klein an. Vielleicht erst nur E-Mail-Management. Dann Kalender. Dann Notion.
Schritt für Schritt.
Und plötzlich hast du einen Assistenten, der dir Stunden pro Woche spart.
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🐴 Jahr des Pferdes
Diese Woche hat mir gezeigt, warum ich selbstständig bin.
Ich habe mich so gefreut auf die erste Arbeitswoche. Dass es wieder voll abgeht. Dass die Kundenprojekte wieder starten.
Viele Ideen in Planung. Mein eigenes Business Coaching läuft. Wird spannend.
Übrigens: Es ist wohl das Jahr des Pferdes. Passendes Bild für dieses Jahr. Viel Bewegung. Viel nach vorne.
Ich hab mich in den ersten Januar Tagen wie ein Pferd in der Box gefühlt :)
Jetzt darf ich raus.
Du machst dein Ding.
AI macht den Rest.
Bis nächste Woche 🚀
Bruno
fresh out the box :)

🔗 Links der Woche
→ CNBC erklärt die $2 Milliarden Übernahme von Manus durch Meta
→ Build a Make AI Agent with me ... – Jan von 9X zeigt dir live, wie du Make AI Agents baust (super für Einsteiger!)
→ AI agents arrived in 2025 – Spannender Artikel darüber, wie 2025 das Jahr der AI Agents wurde